Wien is a dorf                     (Instagram: @wienisadorf)


Fotografisches Langzeitprojekt von Renate Schwarzmüller (Beginn 01/2026)

„Wien is a Dorf“ ist ein fotografisches Langzeitprojekt über die stillen, oft übersehenen Mikro-Orte Wiens – Orte, an denen die Großstadt ihren Maßstab verliert und dörfliche Qualitäten wie Nähe, Wiedererkennen, Gewohnheit, aber auch Enge und soziale Reibung sichtbar werden.


Das Projekt verbindet:



Das Projekt nähert sich dem Begriff „Dorf“ nicht nur geografisch/architektonisch, sondern auch emotional und visuell.
Was bedeutet „Dorf“ in einer Millionenstadt?
Wo taucht es auf – im Raum, in der Architektur, im Alltag, in Routinen, in Blicken?
Ergänzend zur fotografischen Arbeit wurden Menschen in einer Umfrage zu ihrem persönlichen „Dorfgefühl“ in Wien befragt. Die Antworten zeigen, dass „Dorf“ in Wien weniger ein Ort als eine Form von Nähe ist – eine Mischung aus Geborgenheit, Wiedererkennen, sozialer Dichte, aber auch Enge, Kontrolle und Reibung.
Genau in dieser Ambivalenz bewegt sich das Projekt.

Hier geht es zum kurzen Fragebogen zum "Dorfbegriff" - der Fragebogen ist nicht nur wichtig für den Start des Projekts, sondern wird online bleiben und immer weiter Meinungen und Gedanken sammeln: https://forms.gle/jC5kRMWgqgR6UgGj9


Einen spielerischen und zugleich konzeptuellen Rahmen bildet der Umstand, dass es in Wien Stadtteile und Ortsteile mit der Endung „-dorf“ gibt. Diese Orte werden gezielt besucht und fotografisch untersucht – nicht dokumentarisch im klassischen Sinn, sondern als Suchbewegung nach Spuren von Dorfhaftigkeit in der Großstadt.


Bericht und Interview zum Nachhören auf wien.orf.at